Engineering

DER WEG ZUM ULTIMATIVEN "POLARTRAKTOR"

TRAKTOR-MODIFIKATIONEN

Ein Traktor der alles übersteht, was ihm Mutter Natur entgegensetzt

Mittels intensiver Trainings in Nordkanada und Island sowie Tests in der Kältekammer einer französischen Militäreinrichtung, haben die MF Ingenieure den ultimativen Traktor für die Polarexpedition Antarctica2 geschaffen. Der 3-Zylindermotor des MF 5610 wurde so belassen wie er vom Band lief, allerdings wurde eine Reihe an anderen Modifikationen vorgenommen, um sicherzustellen, dass die Reise zum Südpol reibungslos verläuft.

 

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REIFEN

Um mit einem 5,5 Tonnen schweren Traktor, mit 35 km/h, sicher über verschneiten Boden zu fahren, braucht man die richtigen Reifen.

MF hat hier mit dem Reifenspezialisten Trelleborg zusammengearbeitet und eine spezielle Bereifung für den MF 5610 entwickelt. Diese ist ideal für die oberen verdichteten 10-20 cm Schnee in der Antarktis, mit Hilfe dieser Reifen werden die Effizienz, Sicherheit und der Fahrtkomfort optimiert.

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KRAFTSTOFFVERSORGUNG

Die Begleitfahrzeuge von Arctic Trucks können nicht ausreichend Sprit mitführen, um die gesamte Expedition Antarctica2 damit durchführen zu könnnen. Deshalb wurde ein spezieller Anhänger am Traktor angebracht, mit dem sechs 200L-Fässer mitgeführt werden. Die Ingenieure haben auch einen 400L-Zusatztank entwickelt, der mit einem Spezialrahmen über das Heckhubwerk aufgenommen wird.

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KABINE FÜR EXTREME KÄLTE

Um die Fahrerin vor den extremen Temperaturen zu schützen, wurde eine zusätzliche Heizung verbaut und eine spezielle, Thermo-Isolationsfolie auf den Scheiben angebracht. An Stelle von Glas wurden Polycarbonat-Scheiben eingesetzt, da diese widerstandsfähiger sind und damit die Bruchgefahr minimiert wird.

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FAHRKOMFORT

Das raue Gelände bringt es mit sich, dass die Fahrt in der Antarktis zuweilen sehr holprig verläuft. Um dem vorzubeugen, dass Manon dabei durch den Traktor geschleudert wird, wurden ein spezieller Vierpunkt-Sicherheitsgurt und ein Haltegriff in der Kabine montiert.

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ELEKTRONIK

Extreme Kälte kann die Leistung der ECU´s (Electrical Control Units - elektronische Steuerungseinheiten) in der Kabine beeinträchtigen, weshalb die Ingenieure den Kabinenboden mit einer Thermoisolierung gedämmt haben. Kälteschutz wurde auch an der Batterie verbaut, des Weiteren kommt eine Trockenbatterie zum Einsatz. Dies allerdings vorwiegend deshalb, weil in der Antarktis Batterieflüssigkeiten verboten sind, um im Falle einer Leckage potentiellen Umweltschäden vorzubeugen.

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ÖL

Wenn der Motor bei extremer Kälte über längere Zeit nicht in Betrieb ist, wird das Öl so dickflüssig, dass ein Neustart fast unmöglich ist. Also haben die Ingenieure ein Webasto Heizsystem und Glykolschläuche um Motor und Getriebe gelegt, um die Öltemperatur aufrecht zu erhalten. Ausserdem wurde eine Isolierung um Motor und Getriebeeinheit gebaut, um die Wärme zu konservieren. Auch ein Spezialöl für den Einsatz unter sehr niedrigen Temperaturen wird verwendet. nähere Informationen dazu bei Castrol.

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LUFTANSAUGUNG UND -VERTEILUNG

Der Kühlergrill und die Front der Motorhaube wurden geändert, um eine noch höhere Luftzufuhr zum Motorraum zu ermöglichen. Die Luftschlitze wurden so gestaltet, dass sich kein Eis darin festsetzen kann.

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SCHUTZ VOR GLETSCHERSPALTEN

In eine Gletscherspalte zu stürzen, ist in der Antarktis eine durchaus realistische Gefahr. Es passierte Hillarys Expedition und könnte auch bei Antarctica2 geschehen. Mit diesem Szenario im Hinterkopf, haben die Ingenieure eine 1,6 m lange Spezial-Abschleppvorrichtung und eine Seilwinde eingebaut, was die Bergung enorm erleichtern würde.

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Toyota Hilux AT44

HARTE TRUCKS FÜR DEN HÄRTESTEN EINSATZ

Der MF 5610 wird auf der gesamten Expedition mit zwei Fahrzeugen begleitet. Diese wurden vom Expeditionsspezialisten Arctic Trucks gestellt. Die Firma hat sich auf die Modifikation von Allradfahrzeugen für extremste Bedingungen, unter anderem auch Polarexpeditionen, spezialisiert. Von den Polarregionen bis in die Wüstengebiete dieser Welt werden ihre Fahrzeuge von Rettungsteams, Polizei- und Militäreinheiten sowie unzähligen Expeditionsteams verwendet.

Für Antarctia2, haben sie zwei  Toyota Hilux AT44  ausgesucht. Ausprobiert und ausgiebig in der Antarktis getestet, verbinden sie enorme Leistung und Zuverlässigkeit unter eisigen Bedingungen mit einer sehr hohen Ladekapazität. Also predestiniert, um Ausrüstung, Nahrungsmittel, Zelte, Treibstoff und Kommunikationssysteme mitzuführen. Beide Fahrzeuge sind mit Rettungs-Equipment für die Bergung aus Gletscherspalten sowie sehr großen Spezialreifen ausgestattet. Des Weiteren ist eines der beiden genau genommen ein 6x6-Fahrzeug und mit einer zusätzlichen Achse und 6-fach Bereifung ausgestattet, um ihm Notfall maximale Traktion und Zugkraftübertragung bereitstellen zu können.

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